Schatzsuche in Deutschland

GEOCACHING

Ein Bericht von Anna und Charlie Kretschmer und Ingo

 

…Ja, …es scheint sie noch zu geben die Abenteuer und Herausforderungen an Schatzsucher in Deutschland und natürlich für uns L200-Fahrer (und all die Anderen die gerne an der frischen Luft sind). 

Vorausgesetzt man nennt ein GPS-Gerät sein Eigen, kann man im Internet die entsprechenden Koordinaten für sog. Cache ( engl.: Versteck) finden. 

Plant man z. B. auf eine Fahrt von A nach B, so sucht man sich vor Fahrtantritt auf der Strecke liegende Cache heraus und baut diese als kleine Rast in die Reiseroute ein. Oder man sucht in der Nähe des Wohnortes nach den Verstecken und versucht sie zu heben. Nicht nur für Kinder  ist das  das Abenteuer schlechthin, ist es doch nach dem Prinzip der Schnitzeljagd aufgebaut.

Immer lockt eine im Versteck liegende Überraschung und ein Eintrag im dem, dem Cache beiliegenden, Logbuch verewigt einen für die Nachwelt als Finder. 

Genauso besteht, nach dem Finden des Caches, die Möglichkeit den Fund mit Datum und Uhrzeit und einem kleinen Text ( Schwierigkeitsgrad, Zustand des Caches, Wetter, etc. ) die  im Internet zu protokollieren. 

Gleichwohl ist man aber auch aufgefordert eine Kleinigkeit, für den nächsten Finder,  im Cache zu hinterlassen. 

Also machten wir uns am Wochenende auf den Weg. Ausgerüstet mit GPS Geräten, vollen Akkus und den Ausdrucken aus dem Internet auf die Suche nach den verborgenen „Schätzen“. Abgesehen hatten wir es auf zwei Cache in der Nähe von Fulda in Hessen. 

Im Internet sah die Sache auch nicht schwierig aus. Beginnen sollte es an einer  alten Salzquelle in deren Nähe sich ein Cache versteckt hielt.

Anreise über die Bundesstrasse 27 aus Richtung Bad Hersfeld und dann immer den angezeigten Richtungen des GPS Gerätes folgend trafen wir auf die gefasste Quelle 

Dann wies der Richtungspfeil in den Wald hinein, nach kurzem Anstieg sahen wir den Anfahrtsort von oben 

 

Noch ein bisschen stöbern im Unterholz und da lag er, der Cache. Erwartungsvoll wurde der Cache gehoben und geöffnet.

Vorgefunden haben wir ein Log-Buch und verschiedene Kleinigkeiten, wie Flaschen-Öffner, Notizblöcke, Kugelschreiber, Feuerzeug und so weiter. Nachdem wir uns im Log-Buch des Salzquellenschatzes verewigt hatten, gingen wir daran, den nächsten nur wenige Kilometer entfernten Cache suchen. Er wurde als Viadukt angepriesen.

 

 

 

Wir waren natürlich gespannt was uns denn hier erwarten würde. 

Doch lange Suche und etliche bewältigte Höhenmeter immer am ehemaligen Bahndamm  rauf und runter  brachten uns, auch nach einer Stunde Suche, nicht den gewünschten Erfolg.

Wir fanden lediglich in der Nähe des angegebenen Fundortes, eine Kunststofftüte, die identisch mit der Tüte auf dem Bild des Caches war, die im Internet veröffentlicht ist.

So soll er mal ausgesehen haben....

 

Wir vermuten jemand hat den Cache gefunden ( Wanderer, Holzfäller ) und geplünderte. 

Da der Weg zum Viadukt nicht gesperrt war, ließen wir uns es nicht nehmen wenigstens ein Erinnerungsfoto zu machen. :-)

 

Wer jetzt Lust bekommen hat so was auch mal auszuprobieren, der kann sich auf den folgenden Seiten darüber informieren:

www.geocaching.com

www.geocaching.de

 

 

Sie befinden sich auf den Seiten von www.pickuptrucks.de